Ärzte Zeitung online, 17.08.2011

Nach Dreifachsuizid: Ermittler suchen das Motiv

HOLDORF/CLOPPENBURG (dpa). Nach der gemeinsamen Selbsttötung dreier Teenager in Niedersachsen setzen die Ermittler jetzt auf mögliche Hinweise in den Computern der Mädchen.

Dazu seien Festplatten und Handys der jungen Frauen beschlagnahmt worden, sagte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Cloppenburg. Zudem sollen die Leichen der Frauen im Alter von 16, 18 und 19 Jahren am heutigen Mittwoch obduziert werden.

Die Polizei hatte die Mädchen am Montagabend tot in einem Wald in der niedersächsischen Gemeinde Holdorf gefunden. Sie lagen in einem Zelt und hatten sich nach ersten Erkenntnissen mit Kohlenmonoxid vergiftet.

Die Beamten hatten ursprünglich nach der 19-Jährigen gesucht, die aus einer betreuten Wohneinrichtung in Jena verschwunden war. Die Ortung ihres Handys hatte die Beamten zu dem Waldstück geführt.

Die 16-Jährige stammt aus dem Emsland, die 18-Jährige aus Immenstadt in Bayern. In der Wohnung der 19-Jährigen war ein Abschiedsbrief gefunden worden. Zwei weitere Abschiedsbriefe wurden neben dem Zelt entdeckt.

Topics
Schlagworte
Panorama (30492)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »