Ärzte Zeitung online, 18.08.2011

Strahlenbelastung für Flugpersonal steigt

SALZGITTER (dpa). Für Flugbegleiter und Piloten ist dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zufolge die Strahlenbelastung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Mit durchschnittlich 2,35 Millisievert pro Person lag demnach die mittlere Strahlenbelastung im Jahr 2009 um 20 Prozent höher als noch fünf Jahre zuvor.

Hauptursache für den Anstieg ist die kosmisch bedingte Höhenstrahlung, wie das BfS am Donnerstag in Salzgitter mitteilte (BfS-SG-15/11). Sie habe aufgrund des Sonnenzyklus in den vergangenen Jahren zugenommen.

Die Strahlenbelastung eines Deutschen liegt im Schnitt bei vier bis fünf Millisievert pro Jahr. Das Flugpersonal kommt der Studie zufolge also auf etwa sechs bis sieben Millisievert. Die maximal zulässige Dosis liegt bei 20 Millisievert.

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