Ärzte Zeitung online, 30.08.2011

UN fordern Stopp von Nuklearversuchen

NEW YORK (dpa). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat ein baldiges Inkrafttreten des Vertrages über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen gefordert.

"Die momentan freiwilligen Moratorien sind nützlich, aber nicht ausreichend und kein Ersatz für ein weltweites Verbot", sagte er am Montag anlässlich des Internationalen Tages gegen Nuklearversuche.

Ban appellierte an alle Staaten, die den Vertrag noch nicht unterschrieben oder ratifiziert haben, "dies als Priorität zu behandeln". Das Abkommen ist bislang von 182 Mitgliedern unterzeichnet worden, 154 haben es ratifiziert.

Länder wie die USA, China, Nordkorea, Ägypten, Indien, Indonesien, Iran, Israel und Pakistan haben den Vertrag bisher nicht in ihre nationale Gesetzgebung aufgenommen.

"Wir benötigen dringend neue Fortschritte, um eine Welt frei von Atomwaffen und nuklearen Tests zu schaffen", sagte der UN-Generalsekretär.

Die Durchsetzung des Abkommens sei "ein bedeutendes Element der internationalen Abrüstung und Nichtweitergabe von Kernwaffen und verdient die aktive Unterstützung aller Staaten".

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)
Personen
Ban Ki Moon (80)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »