Ärzte Zeitung online, 30.08.2011

Russen nehmen mutmaßlichen Kannibalen fest

MOSKAU (dpa). Ein 21 Jahre alter Koch soll in Russland einen Mann getötet, dessen Fleisch zu Bouletten und Wurst verarbeitet und gegessen haben.

Der mutmaßliche "Kannibale" sei in Murmansk im Norden Russlands festgenommen worden, teilte die örtliche Ermittlungsbehörde am Montag im Internet mit.

Das Opfer habe vermutlich über eine Kontaktseite für Schwule den Tatverdächtigen kennengelernt, berichtete das Internetportal vesti.ru des Moskauer Staatsfernsehens.

In der Wohnung habe der Koch aus Verlangen, Menschenfleisch zu kosten, das Opfer mit einem Messer erstochen, schrieb das Boulevard-Nachrichtenportal lifenews.ru.

Die Fahnder in Murmansk leiteten Ermittlungen wegen Mordes und Kannibalismus-Verdachts ein. Übereinstimmend berichteten Medien, dass der Verdächtige in einem Restaurant gearbeitet habe.

Nach Angaben von lifenews.ru bereitete der mutmaßliche Kannibale aus dem Menschenfleisch Bouletten und Wurst, nahm dies auf einen Film auf und stellte den Clip ins Internet.

Im Mai waren in St. Petersburg zwei 20-Jährige zu 18 und 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ein 16-jähriges Mädchen getötet und teilsweise gegessen hatten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30155)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »