Ärzte Zeitung online, 30.08.2011

China: 22 Bergleute aus überfluteter Zeche gerettet

PEKING (dpa). Nach einer Woche in einer überfluteten Zeche sind 19 Bergleute in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang gerettet worden.

Drei weitere waren schon am Samstag gefunden worden, teilte der stellvertretende Gouverneur von Heilongjiang, Xu Guangoguo, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag mit. Die Rettungsmannschaften suchten noch nach drei Vermissten.

Insgesamt waren am vergangenen Dienstag 45 Bergleute in der illegal betriebenen Zeche, als das Unglück geschah. 19 Kumpel konnten sich in Sicherheit bringen. Ein Bergmann wurde tot geborgen.

Während der Rettungsarbeiten mussten 130.000 Kubikmeter Wasser aus dem Schacht gepumpt werden. Das Unglück geschah, weil die Bergleute versehentlich einen benachbarten Schacht angebohrt hatten.

Die chinesischen Zechen haben sehr geringe Sicherheitsstandards. Nach einer offiziellen Statistik starben bei Unfällen in Kohlegruben im vergangenen Jahr 2422 Kumpel.

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »