Ärzte Zeitung online, 30.08.2011

Mehr als 40 Tote nach Erdrutschen in Uganda

KAMPALA (dpa). Im Osten Ugandas sind bei mehreren Erdrutschen wohl mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen.

Am Montag hatten Behörden noch von 29 Toten gesprochen, jedoch habe sich die Zahl mittlerweile erhöht, berichtete die Zeitung "Daily Monitor" am Dienstag unter Berufung auf Augenzeugen.

Nach heftigen Regenfällen in der Region rund um den erloschenen Vulkan Mount Elgon hatten Erdmassen mehrere Dörfer unter sich begraben.

Unter den Opfern sind auch mehrere Kinder. Die Zahl der Toten könnte aber noch weiter steigen, da die Sucharbeiten - an denen sich unter anderem das Rote Kreuz beteiligte - noch im Gange waren.

Zudem dauerten die starken Regenfälle weiter an. "Es ist eine Katastrophe, einfach schrecklich", sagte ein Lokalpolitiker.

Erst im März 2010 waren nach Erdrutschen in der selben Region bereits mehr als 300 Menschen gestorben. Tausende wurden damals obdachlos.

Die Regierung hatte danach ein Programm zum Umsiedlung von Menschen in den gefährdeten Bergdörfern in tiefer liegende Gebiete begonnen. Der 2560 Meter hohe Mount Elgon liegt etwa 260 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Kampala und ist das vierthöchste Bergmassiv Ostafrikas.

Topics
Schlagworte
Panorama (30145)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »