Ärzte Zeitung online, 06.09.2011

Neue Galerie der Max-Planck-Gesellschaft

BERLIN (dpa). In einer neuen Wissenschaftsgalerie in Berlin-Mitte will die Max-Planck-Gesellschaft komplexe Themen der Grundlagenforschung originell und anschaulich vermitteln.

Ab Donnerstag lädt die Gesellschaft zu kostenlosen Besuchen in den Raum am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte ein, teilte eine Sprecherin am Dienstag in Berlin mit.

Zunächst präsentiere die Show "Herzensangelegenheiten" faszinierende Bilder und 3-D-Animationen zur Medizin der Zukunft. Dabei geht es unter anderem um Therapieformen gegen Alzheimer und Krebs sowie um maßgeschneiderte Medikamente.

"Acht ganz unterschiedliche Bildschirmstationen laden den Besucher ein, selbst aktiv zu werden und sich Wissenspakete zusammenzustellen", erklärte die Sprecherin.

Die Mischung aus Virtualität und direkter Kommunikation mit Mitarbeitern gebe der Galerie ein unverwechselbares Profil, das in Deutschland in dieser Form neu sei.

Vierteljährlich sollen die Ausstellungsthemen wechseln. Ab Januar 2012 ist eine virtuelle Tour durch die chemischen und materialwissenschaftlichen Forschungsbereiche geplant.

Die Galerie soll die "permanente offene Tür" der Max-Planck-Gesellschaft sein, die am Gendarmenmarkt auch ihr Hauptstadtbüro unterhält. Die Gesellschaft besteht aus 80 Instituten, davon vier im Ausland.

Topics
Schlagworte
Panorama (30167)
Krankheiten
Demenz (2943)
Krebs (4856)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »