Ärzte Zeitung online, 20.09.2011

Erdbeben-Serie erschüttert Guatemala

GUATEMALA-STADT (dpa). Eine Serie kräftiger Erdstöße hat am Montag Guatemala erschüttert, viele Menschen reagierten panisch.

Nach offiziellen Angaben wurde ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt. Drei Menschen galten zunächst als vermisst.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte der heftigste Erdstoß eine Stärke von 5,8 auf der Richterskala. Die Seismologen Guatemalas gaben die Stärken mit bis zu 4,9 an.

Die Beben zwischen 12:00 und 14:00 Uhr Ortszeit seien im ganzen Land zu spüren gewesen, hieß es.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine Frau, die in der Ortschaft Las Ánimas von einem umfallenden Baum erschlagen wurde. Dort wurden nach Angaben der Behörden auch mehrere Gebäude beschädigt.

Bergrutsche und zugeschüttete Straßen

Die Epizentren der Beben befanden sich nach Angaben des Seismologischen Dienstes von Guatemala (Insivumeh) rund 40 bis 60 Kilometer südlich der Hauptstadt im Department Santa Rosa, wo zahlreiche Gebäude geräumt wurden.

Auch in Guatemala-Stadt wurden Gebäude evakuiert, darunter Ministerien. Über größere Schäden lagen zunächst keine Informationen vor. An einigen Stellen seien Bergrutsche ausgelöst und Straßen zugeschüttet worden, berichteten lokale Medien.

Die Gegend von Santa Rosa an der Jalpatagua-Falte ist in den vergangenen Monaten immer wieder von Erdbeben erschüttert worden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30672)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »