Ärzte Zeitung online, 20.09.2011

Trotz verregneten Sommers 306 tödliche Badeunfälle

BAD NENNDORF (dpa). Trotz des verregneten Sommers sind in den ersten acht Monaten dieses Jahres 306 Menschen in deutschen Badegewässern ertrunken.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren das zwar 25 Männer und Frauen weniger. Von einer Entspannung der Sicherheitslage könne aber keine Rede sein, sagte der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Klaus Wilkens, am Dienstag in Bad Nenndorf.

Die gefährdeteste Gruppe seien ältere Männer, die häufig nicht gut schwimmen können, krank sind oder ihre Kräfte überschätzen.

244 Männer und 61 Frauen kamen von Januar bis Ende August in Seen, Flüssen und im Meer ums Leben. Auch 17 Kinder und Jugendliche ertranken, teilte die DLRG mit.

Topics
Schlagworte
Panorama (30367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »