Ärzte Zeitung, 04.10.2011

Veränderte Dopingregeln für Sportschützen

FRANKFURT/MAIN (Smi). Unter bestimmten Voraussetzungen sind Beta-Blocker im Schießsport künftig erlaubt. Darauf haben sich die Nationale Anti Doping Agentur (NADA), der Internationale Schießsportverband sowie der Deutsche Schützenbund verständigt.

Die neue Regelung gilt für so genannte Altersschützen über 40 Jahre, die keinem Testpool angehören, sich also nicht regelmäßig von der NADA überprüfen lassen müssen. Zudem muss die Einnahme von Beta-Blockern medizinisch indiziert sein.

Bei einer Dopingkontrolle während eines Wettkampfs muss der Schütze ein ärztliches Attest und die Anamnese des Arztes vorlegen, die begründen soll, warum Ersatzpräparate nicht eingesetzt werden können.

Beta-Blocker stehen auf Dopingliste

Beta-Blocker stehen auf der Liste der verbotenen Doping-Präparate. Missbräuchlich eingesetzt werden sie in Sportarten wie Schießen, Golf und Schach.

Insgesamt werden von den Schützen des Deutschen Schützenbundes bei unangekündigten Trainings- und Wettkampfkontrollen im In- und Ausland jährlich mehrere hundert Proben genommen und in Laboren analysiert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »