Ärzte Zeitung, 11.10.2011

Privathaushalte zahlen 400 Euro im Jahr für Lesestoff

WIESBADEN (dpa). Printerzeugnisse wie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher stehen trotz des Internets weiter hoch im Kurs.

Jeder private Haushalt in Deutschland gibt pro Jahr durchschnittlich rund 400 Euro für Gedrucktes aus; diese Summe ermittelte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden für das Jahr 2009. Sie ist seit mindestens 2003 unverändert, wie ein Sprecher am Dienstag erläuterte.

Der Betrag entspreche 14 Prozent der 2766 Euro, die Haushalte im Durchschnitt pro Jahr für Freizeit, Unterhaltung und Kultur ausgeben, berichtete das Bundesamt zu Beginn der Frankfurter Buchmesse. Die Messe startet am heutigen Mittwoch mit 7384 Ausstellern.

Für Zeitungen und Zeitschriften durchschnittlich 219 Euro ausgegeben

Bücher wie Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher machten zusammen 148 Euro pro Haushalt aus. Für Zeitungen und Zeitschriften gab ein Durchschnittshaushalt 219 Euro aus.

Andere Druckerzeugnisse wie Poster, Kalender und Grußkarten schlugen mit 31 Euro zu Buche.

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »