Ärzte Zeitung online, 25.10.2011

Arzt im Jemen entführt

SANAA (eb). Jemenitische Stammeskämpfer haben in der nordöstlichen Provinz Marib einen russischen Arzt entführt.

Sie wollen damit die Freilassung eines Stammesangehörigen erpressen, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Sicherheitsbeamte.

Der russische Arzt sei bereits am Montag von Mitgliedern des al-Awamirah-Stamms entführt worden, sagte ein Beamter des Innenministeriums Xinhua.

Die Entführer hätten den Mediziner aus seinem Taxi gerissen, als er auf dem Weg in die Hauptstadt Sanaa war.

"Sie brachten ihn an einen unbekannten abgelegenen Ort in Marib und forderten die Freilassung eines Clanangehörigen namens Saleh Rashid", fügte der Beamte hinzu. Rashid wurde dem Bericht zufolge vor drei Monaten verhaftet.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »