Ärzte Zeitung, 27.10.2011

Fundsache

Katzensteuer für Kommunen?

Not macht erfinderisch: Kommunen in Nordrhein-Westfalen erörtern derzeit die Einführung einer Katzensteuer, um ihre Einnahmen aufzubessern. Vorbild dafür ist die Hundesteuer, die schon seit dem Mittelalter erhoben wird.

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Kai Abruszat, hat jetzt in einer Kleinen Anfrage die Landesregierung aufgefordert, dazu Stellung zu beziehen.

So habe die CDU im Stadtrat von Porta Westfalica bereits eine Katzensteuer in Höhe von 20 Euro pro Jahr propagiert. Neben zusätzlichen Einnahmen erhoffe man sich damit auch eine Unterstützung für örtliche Tierheime.

Reich dürften die Kommunen damit freilich nicht werden. Bei 8,2 Millionen Katzen, die in Haushalten leben, würden gerade einmal 160 Millionen Euro zusammenkommen. Das erfüllt den Tatbestand einer Bagatellsteuer - verbunden mit viel Bürokratie. (dpa)

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