Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Deutschland hilft Flutopfern in Südostasien

BERLIN (dpa). Deutschland hat für die Bewältigung der Flutkatastrophe in Thailand 40 Wasseraufbereitungsanlagen zur Verfügung gestellt. Damit können täglich 16.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

"Das Ausmaß und die Auswirkungen der Überschwemmungen sind erschreckend", erläuterte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag in Berlin.

"Erste Hilfsprojekte sind angelaufen. Unsere Botschaften tragen vor Ort dafür Sorge, dass die Hilfe schnell dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird."

Das thailändische Rote Kreuz werde mit 40.000 Euro unterstützt, um etwa Boote zur Evakuierung und Versorgung der Flutopfer zu beschaffen. Ein Evakuierungszentrum in der Hauptstadt Bangkok erhalte Schlafmatten, Kissen und Decken.

Halbe Million Euro aus Deutschland

Von dem Hochwasser nach den schweren Regenfällen sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes allein in Thailand 2,5 Millionen Menschen betroffen.

Insgesamt hat die Bundesrepublik 500.000 Euro für die Bewältigung der Flutkatastrophe in Südostasien bereitgestellt. Derzeit sei auch für die Philippinen Hilfe in Planung, hieß es.

Dabei will Deutschland auch dort unter anderem Trinkwasserprojekte unterstützen. Kambodscha, Laos und Vietnam kämpfen ebenfalls seit Wochen mit den Fluten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30147)
Personen
Guido Westerwelle (134)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »