Ärzte Zeitung online, 29.10.2011

Thailand bittet US-Militär um Hilfe bei Hochwasser

BANGKOK (dpa). Die thailändischen Behörden haben das US-Militär um Unterstützung beim Kampf gegen das Hochwasser im Land gebeten.

Wie der Nachrichtensender CNN in der Nacht zum Samstag berichtete, sollten Hubschrauber des Lenkwaffenzerstörers "USS Mustin", der in Laem Chabang südlich von Bangkok vor Anker liegt, das Hochwassergebiet überfliegen und überwachen.

Das Pentagon bestätigte die Anfrage aus Bangkok und sagte sofortige Hilfe zu.

In Bangkok wird am Samstag um 18 Uhr Ortszeit der Scheitelpunkt der Überschwemmungen erwartet. Weite Bezirke auch in der Innenstadt drohen zu überfluten.

Zwei Flutwellen treffen zusammen

Der Wasserstand im Fluss Chao Phraya erreichte am Freitag die kritische Marke von 2,47 Meter. An mehreren Stellen brach das Flutwasser bereits über die 2,50 Meter hohen Barrieren.

Fatal für Bangkok ist das Zusammentreffen von Überschwemmungswasser aus dem Norden und Flutwasser aus dem Golf von Thailand.

Eine Springflut mit besonders hohem Flutstand dürfte Wasser in die Mündung des Chao Phraya drücken. Gleichzeitig rauscht das Hochwasser aus den Überschwemmungsgebieten im Norden durch das Flussbett.

Die Wassermassen dürften sich in Bangkok stauen. Die Flutdämme können diese Wassermassen nicht halten.

Das Krisenzentrum der Regierung (Froc) forderte Einwohner in besonders gefährdeten Bezirken entlang des Chao Phraya und im Norden noch einmal dringend zur Flucht auf.

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