Ärzte Zeitung online, 01.11.2011

Wissenschaftspreis für Chemiker Schüth

HAMBURG (dpa). Für die Forschung an chemischen Beschleunigern wird der Mülheimer Professor Ferdi Schüth mit dem Hamburger Wissenschaftspreis 2011 ausgezeichnet.

Dies teilte die Akademie der Wissenschaften in Hamburg am Dienstag mit.

Der Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr werde damit für seine "wegweisende Katalysatorforschung" gewürdigt, vor allem zur Speicherung von Wasserstoff sowie die Erdgas- und Biomassenutzung, hieß es.

"Ferdi Schüth und seinem Team ist es gelungen, Holz und Zellulose zu verzuckern, und von diesem Produkt her Kraftstoffe und Chemikalien zu produzieren", erklärte Akademiepräsident Professor Heimo Reinitzer.

Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und soll am 18. November übergeben werden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30657)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »