Ärzte Zeitung online, 08.11.2011

Russische Polizei stoppt bekifften Piloten

MOSKAU (dpa). Die Flughafenpolizei in Magadan hat einen Piloten aus dem Cockpit geholt, der im Drogenrausch eine Maschine mit 192 Passagieren starten wollte.

Ärzte stellten bei dem Mann und bei der Chef-Stewardess frische Spuren von Marihuana-Konsum fest, wie die Agentur Interfax am Dienstag meldete.

Der Pilot hätte die Maschine der Gesellschaft Yakutia Airlines mehr als 6000 Kilometer weit von der Hafenstadt Magadan nach Moskau steuern sollen. Eine Ersatzcrew startete das Flugzeug mit zwölf Stunden Verspätung.

Erst vor kurzem war in Russland ein anderer Pilot gestoppt worden, in dessen Blut Spuren von synthetischen Drogen gefunden worden waren.

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[11.11.2011, 16:30:31]
Dr. Horst Grünwoldt 
Flugsicherheit
In Indien müssen Lokführer bei Dienstantritt sich einem Alkohol-Atemtest unterwerfen.
Da Jet-Set-Piloten durchaus auch mal Party feiern, wäre es für die Flugsicherheit der ahnungslosen Passagiere womöglich besser, wenn alle Air-Bus-Chauffeure der Welt sich dieser "Verifikation" routinemäßig vor dem Start unterziehen würden.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt aus Rostock zum Beitrag »

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