Ärzte Zeitung online, 22.11.2011

Warnung vor gepanschtem Wodka ausgeweitet

ERFURT (dpa). Die Thüringer Verbraucherschutzbehörden haben ihre Warnung vor mit Methanol verunreinigtem Wodka der Firma Bärenkrone aus Nordthüringen ausgeweitet.

Sie gilt jetzt für drei Produkte der Firma, wie das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz am Montag mitteilte.

Laboruntersuchungen hatten demnach bestätigt, dass der Wodka mit Methanol versetzt war. Er darf nicht mehr verkauft werden.

Betroffen von der Verzehrwarnung sind die Marken "Excellent Vodka V 24 Original", "Vodka AntiVirus" und "Premium Vodka Cosmos".

Die Firma hatte den Wodka nach den Recherchen der Behörden in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Berlin und Bayern verkauft.

Die vor Ort zuständigen Behörden seien informiert und überwachten das Verkehrsverbot, versicherte das Landesamt. Der Wodkahersteller ist von den Behörden bereits geschlossen worden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30155)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »