Ärzte Zeitung, 08.12.2011

Gähnen steckt an - vor allem in der Familie

BERLIN (dpa). Emotionale Nähe zu einem Menschen ist entscheidend für das unbewusste Nachahmen von Verhalten, berichten italienische Forscher von der Uni in Pisa.

Gähnen sei daher vor allem in der Familie ansteckend, danach unter Freunden, dann bei Bekannten - und zum Schluss erst bei Fremden (PLoS One 2011, online 7. Dezember).

Damit folgten Gähn-Attacken den Empathie-Mustern bei emotionalen Bindungen, so die Forscher. Empathie ist entscheidend für ein vielschichtiges Sozialverhalten.

Der Nachahmer-Effekt als Empathie-Zeichen funktioniert bei kleinen Kindern nicht, ebenso wenig bei Autismus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »