Ärzte Zeitung, 19.12.2011

Giftige Algen an der Südwestküste Floridas

DÜSSELDORF (eb). An der Südwestküste Floridas wird vermehrtes Algenwachstum festgestellt, wie es jährlich zyklisch auftritt (Red Tide).

Wie das CRM Centrum für Reisemedizin weiter berichtet, können die von Rotalgen gebildeten Gifte über Fische und Schalentiere in die menschliche Nahrungskette gelangen.

Sie werden durch Erhitzen nicht inaktiviert und können trotz guter Hygiene zu Vergiftungen am Verdauungs- und Nervensystem führen. Versprühte algenhaltige Gischt kann zudem die Schleimhäute von Augen und oberen Luftwege reizen.

Reisende sollten örtliche Warnhinweise beachten und gegebenenfalls vorübergehend auf den Verzehr von Meerestieren verzichten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)
Organisationen
CRM (682)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »