Ärzte Zeitung online, 19.12.2011

Bundeszentrale warnt vor E-Zigaretten

Vorsicht vor der elektrischen Kippe: Nach der NRW-Gesundheitsministerin hat jetzt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vor E-Zigaretten gewarnt. Der Grund: Die Glimmstängel enthalten offenbar häufig gesundheitsschädigende Substanzen.

Bundeszentrale warnt vor E-Zigaretten

Der Dampf einer elektrischen Zigarette könne Atemwegsreizungen verursachen, warnt die BZgA.

© Marcus Brandt / dpa

KÖLN (dpa). Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor Gefahren durch nikotinhaltige E-Zigaretten.

Diese enthielten neben dem Suchtstoff Nikotin häufig auch andere gesundheitsschädigende Substanzen, erklärte die BZgA am Montag in Köln.

Der mittels elektronischer Zigaretten eingeatmete Dampf könne kurzfristige Atemwegsreizungen auslösen, die gesundheitlichen Auswirkungen bei wiederholtem Konsum seien noch ungewiss.

Krebserregende Stoffe gefunden

In einigen der Zigaretten-Kartuschen habe das FDA der BZgA zufolge gar krebserregende Substanzen nachgewiesen.

Schließlich seien die E-Zigaretten auch für eine Rauchentwöhnung ungeeignet, so BZgA-Direktorin Professor Elisabeth Pott: "Für einen auf Dauer erfolgreichen Rauchstopp ist eine Verhaltensänderung nötig, die mit dem Konsum von E-Zigaretten aber nicht erreicht wird."

Bereits am Freitag hatte die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens (Grüne), vor den Gefahren durch E-Zigaretten gewarnt.

[20.12.2011, 22:45:44]
Dr. Niki Zuka 
Widersprüche
Ich empfehle zur freien Meinungsbildung zum Thema E-Zigarette folgende Beiträge auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oIpOpU-hgQQ

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=r9JO19bzft0

Dr.Zuka
Berlin zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »