Ärzte Zeitung online, 28.12.2011

Hauptstädter haben gute Vorsätze

Laut DAK-Gesundheitsbarometer wollen sich die Berliner im kommenden Jahr stärker um ihre Gesundheit kümmern - auch eine IGeL-Chance für Ärzte.

Hauptstädter haben gute Vorsätze

Silvester unter der Quadriga: Für das neue Jahr haben die Berliner gute Vorsätze.

© dpa

BERLIN (maw). Fast sechs von zehn Einwohnern Berlins wollen sich im kommenden Jahr mehr bewegen oder Sport treiben. Das ergab das aktuelle DAK-Gesundheitsbarometer.

Wie die Krankenkasse mitteilt, hatten 58 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage angegeben, für 2012 den festen Vorsatz zu haben, etwas für ihre Fitness zu tun.

Der Fitness-Wunsch führt damit die Liste der guten Vorsätze an. Im vergangenen Jahr landete er mit 48 Prozent nur auf Platz drei.

Platz zwei und drei belegen mit je 55 Prozent Stressabbau und der Wunsch, sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen. Die gesündere Ernährung fassen 47 Prozent der Befragten ins Auge.

Gürtel enger schnallen

Weiter abgeschlagen steht mit 37 Prozent an sechster Stelle der Vorsatz, das Gewicht zu reduzieren. Nach Kassenangaben hegten im Vorjahr nur 33 Prozent den Abspeckwunsch.

Im Zeichen der Eurokrise will rund jeder vierte Befragte (26 Prozent) den Gürtel enger schnallen und sparsamer sein. Die letzten drei Top-Ten-Vorsätze widmen sich ebenfalls dem Konsum.

So wollen 22 Prozent die Zeit vor der Glotze reduzieren, 16 Prozent weniger Alkohol trinken und 14 Prozent mit dem Rauchen aufhören.

Letzteres bietet Ärzten in Berlin die Chance, gleich zu Jahresanfang in der Praxis auf Selbstzahlerangebote zur Raucherentwöhnung hinzuweisen.

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