Ärzte Zeitung online, 28.12.2011

Frankreich darf "Cola-Steuer" einführen

PARIS (dpa). Eine in Frankreich geplante "Cola-Steuer" darf eingeführt werden. Der Verfassungsrat wies am Mittwoch eine von mehr als 60 Oppositionsabgeordneten eingereichte Beschwerde zurück.

Die Parlamentarier hatten argumentiert, dass die neue Abgabe auf Getränke mit Zuckerzusatz oder Ersatzstoffen nicht wie angegeben der Gesundheitsförderung und dem Kampf gegen die Fettleibigkeit diene.

Die Ratsmitglieder teilten diese Ansicht jedoch nicht. Auch eine ungerechtfertigte Benachteiligung für eine bestimmte Produktgruppe sahen sie nicht.

Die neuen Steuer soll nach Berechnungen der Regierung jährlich rund 280 Millionen Euro in die Staatskasse spülen.

[29.12.2011, 16:51:55]
Dr. Horst Grünwoldt 
Coke
Es ist schon erstaunlich: die teuerste Marke der Welt ist die braune Limonade aus Amerika! Sie rangiert sogar einsam vor General Electric und den größten Autokonzernen.
Das überteure und nicht gerade gesundheitsfördernde Erfischungsgetränk könnte auch -nach dem guten Beispiel Frankreichs- in Deutschland kräftig besteuert werden, um den Konsum wenigstens etwas einzuschränken.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (seltener Coke-Trinker) aus Rostock zum Beitrag »

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