Ärzte Zeitung, 26.06.2012

Dopingvorwürfe: Uni trennt sich von Professor

FRANKFURT/MAIN (dpa). Nach den Doping-Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft gegen einen Professor aus Saarbrücken hat dessen ehemalige Hochschule die Trennung von dem Wissenschaftler bestätigt.

Die Zusammenarbeit sei direkt nach Bekanntwerden der Vorwürfe beendet worden, erklärte ein Sprecher der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) am Dienstag.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft bei Ermittlungen gegen illegale Doping-Labore auf die Spur des namentlich bislang nicht genannten Mannes gekommen war. Er soll von dem inzwischen verurteilten Dealer mit Doping-Mitteln beliefert worden sein.

Der Professor hatte seit April 2009 auf Honorarbasis auch Vorträge am benachbarten Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland (OSP) zum Thema Ernährung für Kaderathleten gehalten.

Die Zusammenarbeit mit ihm sei aber vor zwei Wochen beendet worden, als der OSP von den Ermittlungen erfahren habe, erklärte Stützpunktleiter Steffen Oberst. Er wies jeden Dopingverdacht am OSP als "völlig unbegründet" zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »