Ärzte Zeitung, 22.10.2012

Schmerzforschung

Zwei Forscherinnen aus Jena ausgezeichnet

MANNHEIM (eb). Nach Amputationen leiden viele Betroffene an Phantomschmerzen. Dr. Sandra Preißler und Johanna Feiler von der Uni Jena haben untersucht, wie sich bei Amputation und Phantomschmerz das Gehirn der Patienten verändert.

Sie stellten zwischen Patienten mit und ohne Phantomschmerz charakteristische Unterschiede fest, von denen sich Strategien ableiten lassen, um Phantomschmerz zu verhindern.

Beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim wurden sie dafür mit dem mit 3500 Euro dotierten Zweiten Preis der Kategorie Klinische Forschung des Förderpreises für Schmerzforschung 2012 ausgezeichnet. Stifterin des Preises ist die Grünenthal GmbH.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »