Donnerstag, 27. November 2014
Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Missbrauch

8500 Anrufe bei der Opfer-Hotline

TRIER. Mitten in der neu entflammten Debatte um die Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe Bilanz ihrer telefonischen Opfer-Hotline gezogen.

Knapp 8500 Gespräche seien zwischen 2010 und Ende 2012 unter der Sondernummer geführt worden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Trier mit.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann kündigte an, die Aufklärung auch nach dem Ende des Telefon-Services fortsetzen zu wollen. "Wir wollen das Vertrauen nutzen, um mit allen Kräften heute und in Zukunft das Verbrechen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu verhindern."

Die Bischöfe würden sich "weiterhin mit gleichbleibender Intensität und Konsequenz um eine gründliche und transparenteAufarbeitung bemühen". (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Bei Gewichtszunahme: Jojo-Effekt erhöht Diabetesrisiko

Schadet der berühmte Jojo-Effekt abnehmwilligen, übergewichtigen Patienten? Die Meinungen darüber gehen auseinander, jetzt liegen neue Studiendaten vor. mehr »

Ebola: Erste Erfolge bei Impftests in den USA

Hoffnung im Kampf gegen Ebola: In den USA liegen erste Ergebnisse zur Verträglichkeit eines möglichen neuen Impfstoffes vor. Vor einer Zulassung müssen allerdings noch weit mehr Testreihen folgen. mehr »

Abrechnung: 7 Fragen und Antworten zu den neuen MFA-Ziffern

Hausbesuche von besonders qualifizierten MFA werden ab 2015 nicht nur in unter­ versorgten Gebieten honoriert. Wir erklären, welche Fortbildungen dafür nötig sind und wer die neuen EBM-Ziffern abrechnen kann. mehr »