Sonntag, 21. September 2014
Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Missbrauch

8500 Anrufe bei der Opfer-Hotline

TRIER. Mitten in der neu entflammten Debatte um die Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe Bilanz ihrer telefonischen Opfer-Hotline gezogen.

Knapp 8500 Gespräche seien zwischen 2010 und Ende 2012 unter der Sondernummer geführt worden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Trier mit.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann kündigte an, die Aufklärung auch nach dem Ende des Telefon-Services fortsetzen zu wollen. "Wir wollen das Vertrauen nutzen, um mit allen Kräften heute und in Zukunft das Verbrechen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu verhindern."

Die Bischöfe würden sich "weiterhin mit gleichbleibender Intensität und Konsequenz um eine gründliche und transparenteAufarbeitung bemühen". (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Gehirntumor?: Warnsignale bei Kopfschmerzen

Kopfweh ist in der Regel harmlos, heftige Schmerzen können aber einen Hirntumor oder Infarkt als Ursache haben. Bestimmte Warnzeichen sollten aufhorchen lassen. mehr »

KBV-VV: Trennung aber keine Spaltung

Die Spaltung der Vertreterversammlungen in einen gleichgroßen haus- und fachärztlichen Teil wird heiß diskutiert. Jetzt hat die KBV-Vertreterversammlung eine eigene Lösung verabschiedet. Doch es regen sich bereits erste Bedenken. mehr »

UN-Sicherheitsrat: Ebola-Epidemie ist Gefahr für Weltfrieden

Der UN-Sicherheitsrat sieht in der Ebola-Epidemie eine große Gefahr - und reagiert mit Resolution und Sondermission. Sierra Leone hat indes eine Ausgangssperre verhängt und startet ein Tür-zu-Tür-Screening. In Guinea sollen aufgebrachte Dorfbewohner Begleiter eines Ebola-Aufklärungstrupps getötet haben. mehr »