Dienstag, 2. September 2014
Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Missbrauch

8500 Anrufe bei der Opfer-Hotline

TRIER. Mitten in der neu entflammten Debatte um die Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe Bilanz ihrer telefonischen Opfer-Hotline gezogen.

Knapp 8500 Gespräche seien zwischen 2010 und Ende 2012 unter der Sondernummer geführt worden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Trier mit.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann kündigte an, die Aufklärung auch nach dem Ende des Telefon-Services fortsetzen zu wollen. "Wir wollen das Vertrauen nutzen, um mit allen Kräften heute und in Zukunft das Verbrechen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu verhindern."

Die Bischöfe würden sich "weiterhin mit gleichbleibender Intensität und Konsequenz um eine gründliche und transparenteAufarbeitung bemühen". (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Lebenszeit: Männer verrauchen neun Jahre

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet und sich auch sonst gesund ernährt, lebt bis zu 17 Jahre länger. Berechnungen des DKFZ zeigen außerdem: Durch das Rauchen geht die meiste Lebenszeit flöten. mehr »

KHK: Ivabradin enttäuscht überraschend

Ivabradin kann die Progression der koronaren Herzkrankheit bei Patienten ohne Herzschwäche nicht aufhalten. Mehr noch: Patienten mit Angina pectoris schadet die Therapie sogar. Das sind die überraschenden Ergebnisse der SIGNIFY-Studie, die jetzt auf dem ESC-Kongress vorgestellt worden sind. mehr »

Medizinstudenten: Ein bisschen mehr Lust aufs Landarzt-Leben

Fast jeder dritte Medizinstudent kann sich eine Zukunft als Hausarzt vorstellen - aufs Land wollen die meisten jedoch nicht. Aber die Unlust nimmt langsam ab. mehr »