Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Missbrauch

8500 Anrufe bei der Opfer-Hotline

TRIER. Mitten in der neu entflammten Debatte um die Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche haben die deutschen Bischöfe Bilanz ihrer telefonischen Opfer-Hotline gezogen.

Knapp 8500 Gespräche seien zwischen 2010 und Ende 2012 unter der Sondernummer geführt worden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Trier mit.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann kündigte an, die Aufklärung auch nach dem Ende des Telefon-Services fortsetzen zu wollen. "Wir wollen das Vertrauen nutzen, um mit allen Kräften heute und in Zukunft das Verbrechen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu verhindern."

Die Bischöfe würden sich "weiterhin mit gleichbleibender Intensität und Konsequenz um eine gründliche und transparenteAufarbeitung bemühen". (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Der Chop-Suey-Schwindel

Wenn es einem nach dem Verzehr von chinesischem Essen schwindelig wird, muss das nicht am Pflaumenwein liegen: Geschmacksverstärker rücken in den Fokus. mehr »

Waren auch Ärzte beteiligt?

Im mutmaßlichen Abrechnungsbetrug in der Pflege könnten auch andere Berufsgruppen eine Rolle spielen. Das legen Medienberichte nahe. In Norddeutschland wurden währenddessen Dutzende Pflegeheime und Kliniken durchsucht. mehr »

"Es gab keine konsentierten Bewertungen"

Nach dem GOÄ-Desaster meldet sich jetzt der ehemalige BÄK-Verhandlungsführer Windhorst zu Wort. Er erläutert, warum die GOÄ-Verhandlungen gescheitert sind. mehr »