Ärzte Zeitung, 08.10.2013

Physik-Nobelpreis

Forscher für "Gottesteilchen" gewürdigt

STOCKHOLM. Fast 50 Jahre nach der Vorhersage des Higgs-Teilchens geht der Physik-Nobelpreis in diesem Jahr an den Briten Peter Higgs (84) und den Belgier François Englert (80). Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

"Das ist ein Triumph, nicht nur für Higgs und Englert, sondern auch für die Teilchenphysik", sagte Gunnar Ingelman von der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie.

Das auch "Gottesteilchen" genannte Higgs könnte der letzte unbekannte Baustein im Standardmodell der Teilchenphysik sein.

In der offiziellen Begründung hieß es, die Auszeichnung werde für die theoretische Vorhersage eines Mechanismus vergeben, der zum Verständnis der Masse subatomarer Partikel beitrage, und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Teilchens mit den Detektoren "Atlas" und "CMS" am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bestätigt worden sei. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30155)
Organisationen
CMS (10)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »