Ärzte Zeitung online, 14.01.2014

Falschgeld

Blütenboom im Jahr 2013

Laut EZB wurde 2013 im Euroraum deutlich mehr Falschgeld sichergestellt als noch ein Jahr zuvor.

FRANKFURT/MAIN. Zahlen Patienten in der Praxis bar, so lohnt sich ein kritischer Blick auf die Geldscheine immer mehr. Denn im Euroraum ist 2013 deutlich mehr Falschgeld sichergestellt worden als noch 2012.

Polizei, Handel und Banken zogen 670.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr, wie die Europäische Zentralbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Das waren rund 26 Prozent mehr als 2012.

Dennoch sei die Gefahr, mit einer Blüte in Kontakt zu kommen, für Verbraucher weiterhin sehr niedrig, betonte die Notenbank: "Angesichts der Tatsache, dass tagtäglich über 15 Milliarde echte Euro-Geldscheine im Umlauf sind, ist diese Zahl sehr gering."

Am häufigsten wurden 20er und 50er gefälscht, die zusammen 78 Prozent aller sichergestellten Blüten ausmachten. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30669)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »