Ärzte Zeitung online, 24.04.2014

DocStop

Mehr Anlaufstellen für kranke Brummifahrer

LADBERGEN/BONN. DocStop, die Initiative zur medizinischen Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrer, baut nach eigenen Angaben das Netz an Partnern und Anlaufstellen weiter aus.

Als weitere Anlaufpunkte entlang der Autobahnen beteiligten sich nun mehr als 30 Raststätten aus dem Netz von "Tank und Rast" und unterstützten erkrankte Berufskraftfahrer dabei, unterwegs medizinische Hilfe in Anspruch nehmen zu können.

Die derzeit 34 bei DocStop registrierten "Tank und Rast"-Raststätten befänden sich gemäß den Vorgaben von DocStop in weniger als fünf Kilometer Entfernung zu einem Arzt oder Krankenhaus.

Die Fahrer könnten dort ihr Fahrzeug sicher parken und mit Hilfe der Mitarbeiter in den Betrieben die für sie notwendige Hilfe schnell erreichen.

"Die Unterstützung von Tank und Rast ist für DocStop und damit für die Berufskraftfahrerinnen und -fahrer überaus wertvoll", freut sich DocStop-Initiator Rainer Bernickel. "Damit können wir das Netz der Anlaufstellen in ganz Deutschland erheblich ausbauen."

Über die DocStop-Hotline 01805-112-024 erhalten die Fahrer die zu ihrem Standort nächstgelegene Anlaufstelle genannt, wo sie ihr Fahrzeug parken können und einen Arzt in der Nähe finden. (maw)

Topics
Schlagworte
Panorama (30371)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »