Ärzte Zeitung, 08.09.2015

Ermittlungen

Heilpraktiker sollen nach Massenrausch befragt werden

HANDELOH. Nach dem gefährlichen Massenrausch bei einem Heilpraktikertreffen in der Nähe von Hamburg sollen die Betroffenen in dieser Woche befragt werden. Die Polizei geht davon aus, dass die 24- bis 56-Jährigen kollektiv die Szenedroge "2C-E" genommen haben.

Das Untersuchungsergebnis ihrer Blutproben liege aber noch nicht vor, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Das mutmaßliche Drogenexperiment in einem Tagungshaus in Handeloh hatte am Freitag einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst.

29 Seminarteilnehmer wurden mit Wahnvorstellungen, Krämpfen, Schmerzen, Luftnot und Herzrasen in Kliniken gebracht. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Ob alle die Substanz freiwillig nahmen, ist dem Sprecher zufolge noch unklar. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »