Ärzte Zeitung, 30.11.2015

Neue Zahlen

Eltern brauchen mehr Hilfe

WIESBADEN. Fachleute unterstützen in Deutschland immer häufiger Eltern und Alleinerziehende bei der Erziehung: Mehr als eine halbe Million (531.500) Babys, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben 2014 mit einer erzieherischen Hilfe begonnen.

Das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor und 6 Prozent mehr als 2008, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Bezogen auf die gleichaltrige Bevölkerung insgesamt bekamen aber nur ungefähr 2,5 Prozent der jungen Menschen eine solche Hilfe.

In den meisten Fällen (fast zwei Drittel) war die Hilfe Erziehungsberatung. Bei rund jedem achten jungen Menschen wurde familienorientierte Hilfe in Anspruch genommen. Etwas häufiger als im Jahr zuvor wurden junge Menschen außerhalb ihres Elternhauses untergebracht. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »