Ärzte Zeitung, 11.01.2016

Auszeichnung

Ernst Jung-Preis für Medizin geht an Immunbiologen

HAMBURG. Der Tübinger Immunbiologe Professor Hans-Georg Rammensee ist Träger des mit 30.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin 2016.

Ziel seiner Arbeiten ist es laut Stiftung, für Krebszellen spezifische Peptide zu identifizieren. Seine Forschungsergebnisse sollen die Grundlage für personalisierte Therapien liefern.

Mit der Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2016 werde der US-Wissenschaftler Professor Peter Libby MD von der Medizinischen Fakultät der Harvard University geehrt. Unter anderem seien Libbys Forschungen zur Rolle von Entzündungsprozessen neue Therapieansätze in der Behandlung der Arteriosklerose zu verdanken.

Den Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung 2016 erhält der Münchener Tumor-Forscher Privatdozent Sebastian Kobold. Seine Arbeiten befassten sich mit der Entwicklung neuer Eiweiße, die die T-Zellen im menschlichen Immunsystem zur Zerstörung von Pankreaskarzinomzellen befähigen sollen. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die erstaunliche Wandelbarkeit des menschlichen Gehirns

Älteren Menschen fällt es oft schwer, sich im Alltag zurechtzufinden. Das Gehirn entwickelt jedoch erstaunliche Strategien, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. mehr »

Diabetiker weiter schlecht versorgt

Viele Patienten mit diabetischem Fuß werden in Deutschland zu spät zum Spezialisten überwiesen und in Kliniken wird viel zu schnell amputiert, kritisieren Experten. mehr »

Doktorspiele unter Medizinstudenten

Aggressivität, Angst und Ablehnung - wie geht mal in schwierigen Situationen als Arzt mit Patienten um? An der Uni Bonn üben Medizinstudierende das mit professionellen Schauspielern. mehr »