Ärzte Zeitung online, 26.01.2016

Grüne fordern

Verpflichtende Tests für ältere Autofahrer

BERLIN. Die Grünen fordern verpflichtende Tests für ältere Autofahrer über 75 Jahren.

"Nach Rückmeldefahrten könnte auf Stärken und Schwächen beim Autofahren eingegangen und so Empfehlungen für das Mobilitätsverhalten ausgesprochen werden", erklärte Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstag).

"Am Ende der Testfahrt soll also nicht der Entzug der Fahrerlaubnis stehen, sondern vielmehr, dass die Menschen mit Tipps von Fachleuten länger mobil bleiben können."

Vom 75. Lebensjahr an nehme die Unfallhäufigkeit signifikant zu. Das Thema werde auch beim Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar (27. bis 29. Januar) eine Rolle spielen, berichtet die Zeitung. (dpa)

[27.01.2016, 10:21:59]
Dr. Rüdiger Storm 
Rückmeldefahrt für Stephan Kühn?
Wann kommt die politische Rückmeldefahrt für Stephan Kühn?

Da könnte man auf die Schwächen und ausgeprägten Schwächen von grüner Politik eingehen.

Der versuchte Veggie-Tag war vermutlich nur der Vorlauf für weitere schöne Projekte.  zum Beitrag »
[27.01.2016, 07:45:43]
Carsten Windt 
Nun Ja eine Partei, welche das individuelle Autofahren abschaffen will muss ja irgendwo anfangen
Und man muss richtige Prioritäten setzen.
Mit die schwersten Unfälle (mit Personenschäden!) wurden und werden von jungen Menschen- meist Fahranfängern- verursacht. Sei es, dass man Papis Wagen mal so richtig ausfährt oder unter Alkohol von der Disko nach Hause fährt.
Die Grünen machen das anders: Wir fangen klein an und irgendwann wird auch die letzte Gruppe gegängelt (schließlich verursachen die dann ja signifikant 100% aller Unfälle)

Unabhängig vom politischen Unsinn: Sinnvoller wäre es, dass der Hausarzt seine Patienten auf das Thema Fahrsicherheit und ihre Erkrankungen, Beschwerden und auch altersbedingten Schwächen anspricht und berät.  zum Beitrag »
[26.01.2016, 19:12:14]
Dr. Jochen Barthel 
Jung und Alt und die StVO
84 j. alt,Führerschein (Fahrerlaubnis)seit 1953 unverschuldet unfallfrei,bis auf Kotflügelschaden am eigenen Auto bei Anprall bei Glatteis vor ca 5o Jahren . UNfallfrei Urkunde des ADMV der DDR.
ADAC Trainingstag Berlin vor 3 Jahren mit BMW Z4.
Keine Beanstandungen außer :Vollbremsung nicht mit "vollster Gewalt"getätigt.
Jährliche Untersuchungen Orthopädie, Innere, HNO, Augen.
Kein Flensburg,Geldbußen bei 65 km/h statt 50 3 mal in 15 Jahren.
Ich beobachte zunehmend bei deutlich jungen Menschen Überfahren bei Rot an Ampeln, Rechtsüberholen mit "Schneiden".Drängeln in geschl.Ortschaft,Überfahren von ungeteilten weißen Linien,Rechtsabbiegen aus mittl. Fahrbahnen ohne Abbiegepfeil mit Schneiden des regulär rechts Abbiegenden. Nutzung von smartphones Handys während derFahrt, Essen und Trinken des Fahrer/In u.a. Unsitten,die an "Bekifftsein" denken lassen...
 zum Beitrag »
[26.01.2016, 12:53:47]
Adolf Göttker 
Fahruntüchtigkeit hängt nicht nur vom Alter ab
Ich werde bald 77 Jahre alt, habe noch nie einen Punkt in Flensburg gehabt und in den Jahren 2013 und 2014 mit Erfolg ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC absolviert; einmal auf einem 193 PS starken Allradler und einmal auf einem 136 PS starken Hybrid. Wenn ich allerdings manche junge Leute durch die Gegend heizen sehen, ohne zu blinken die Spur wechseln, rote Ampeln missachtend etc. fände ich es besser wenn jeder Fahranfänger mit jedem neuen Auto ein solches Training durchläuft, um seine und die des Autos Grenzen zu erkennen. Würde mich interessieren, ob Stephan Kühn jemals ein solches Training gemacht hat, oder nur einer der "Statistikfuzzis" ist. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »