Ärzte Zeitung online, 16.03.2016

Simbabwe

33.000 Kindern wegen Hunger akut gefährdet

Die Hungerkrise in Simbabwe spitzt sich zu: 33.000 Kinder sind aufgrund von Mangelernährung akut gefährdet.

HARARE. Wegen einer anhaltenden Dürre spitzt sich die Hungerkrise in Simbabwe weiter zu. Bis zu 33 000 Kinder brauchen dort wegen akuter Mangelernährung medizinische Behandlung, wie das UN-Kinderhilfswerk am Dienstag mitteilte. "Dieses Ausmaß an Mangelernährung haben wir seit 15 Jahren nicht mehr gesehen", sagte Unicef-Repräsentantin Jane Muita.

Die zuständige Ministerin Prisca Mupfumira sagte der staatlichen Zeitung "The Herald", dieses Jahr würden bis zu vier Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein - mehr als jeder vierte Einwohner. Noch im Februar war die Regierung von bis zu drei Millionen Hilfsbedürftigen ausgegangen.

Simbabwe leidet wie der Rest des südlichen Afrikas unter einer schweren Dürre. Diese wird Experten zufolge vom globalen Klimaphänomen El Niño verursacht.

Der inzwischen 92-jährige Präsident Robert Mugabe hatte wegen der Dürre Anfang Februar den Notstand für die meisten ländlichen Gegenden des Landes verhängt.

(dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30363)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »