Ärzte Zeitung, 26.02.2004

FUNDSACHE

Urnenbestattung auf der Almwiese

"Dem Himmel ein Stück näher..." - mit diesem Slogan wirbt eine Schweizer Gesellschaft für Naturbestattungen in den Bergen. Das Unternehmen mit dem sinnigen Namen "Oase der Ewigkeit" hat es hierbei auf deutsche Kunden abgesehen, die durch die Streichung des Sterbegelds besonders gebeutelt sind.

Die Urne wird vom Krematorium direkt an die "Oase der Ewigkeit" geschickt und von dieser auf dem eigenen Grundstück in den Walliser Alpen beigesetzt. Eine Almwiesenbestattung gibt es für 322,80 Euro.

Für die "Gemeinschaftsbaum-Bestattung" werden 408,88 Euro fällig. Sollten Angehörige bei der Bestattung zugegen sein, kostet das 107,60 Euro extra. Der persönliche Gedächtnisbaum ist für 968,40 Euro zu haben, der persönliche Felsen ab 2152 Euro.

Die Eternal Ascent Society Inc aus Crystal River in den USA bietet eine andere Art der Urnenbestattung: Hier wird die Asche mit einem Ballon direkt in den Himmel gesandt. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »