Ärzte Zeitung, 02.04.2004

FUNDSACHE

Hulk Hogan als Gesundheitsapostel

Sie nennen sich Hulk Hogan, The Rock oder Triple H. Als Wrestler sind die martialischen Kämpfer mittlerweile auch außerhalb der USA Stars. Jetzt könnten sie auch in puncto Gesundheit als Vorbilder für heranwachsende junge Männer gelten, wie eine kleine Studie nahelegt.

Wrestling nämlich soll das Immunsystem 14- bis 18jähriger Jungen stärken, haben Forscher der University of California in einer Studie mit elf gesunden Heranwachsenden herausgefunden ("British Journal of Sports Medicine" 38, 2004, 154). Diese mußten eine anderthalbstündige Wrestling-Einheit absolvieren.

Vorher und nachher wurden der Anteil der zirkulierenden weißen Blutkörperchen und andere nicht näher beschriebene Indikatoren gemessen. Nach der Ringkampfeinlage war der Anteil der weißen Blutkörperchen, insbesondere jener der natürlichen Killer-Zellen, deutlich gestiegen. Sportmediziner meldeten jedoch Zweifel am Gehalt der Studie an. (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »