Ärzte Zeitung, 18.06.2004

Literatur, die echt unter die Haut geht

Skurriles Projekt einer New Yorker Autorin: Shelley Jackson veröffentlicht ihre Kurzgeschichte "Skin" (Haut) nicht auf Papier, sondern auf Haut.

Dafür haben sich 2095 Freiwillige in den ganzen USA jeweils ein Wort auf ein Körperteil tätowieren lassen - so viele Worte hat die Story nämlich. Die wandelnden Literatur-Fragmente kennen sich untereinander nicht alle, aber nur sie wissen, was der ganze Inhalt der Story ist. Jackson selbst hat den Titel der Geschichte auf ihr Handgelenk tätowiert und ein großes "&" auf ihren Oberarm. (dpa)

Weitere Informationen im Internet unter: http://ineradicablestain.com

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »