Ärzte Zeitung, 02.07.2004

Keine Strafsteuer auf Currywurst

BERLIN (dpa). Gerhard Schröder muß nicht befürchten, künftig für sein Leibgericht, Currywurst mit Pommes, 16 statt 7 Prozent Mehrwertsteuer zahlen zu müssen.

Derartige Vorschläge von Verbraucherministerin Renate Künast und Ulrike Höfken vom Ernährungsausschuß des Bundestages, auf ungesundes Essen den vollen Mehrwertsteuersatz zu erheben, hat das Finanzministerium abgelehnt.

Denn Salz-, Fett- und Zuckergehalt in Lebensmitteln seien durch die Finanzbehörden nicht nachprüfbar, so Ministeriumssprecher Jörg Müller. Hans Eichel werde die Angelegenheit "gesundheitspolitisch korrekt" und "für den Verbraucher blutdruckschonend" behandeln. Heißt: Keine Steuerdebatte.

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