Ärzte Zeitung, 16.09.2004

FUNDSACHE

Brillenbügel als Sushi-Stäbchen

Die Deutschen sind ein praktisches Volk, und so mag es nicht verwundern, daß die Erfindung der sogenannten Sushi-Brille ausgerechnet einem Designer aus Berlin gelang.

Ralph Anderl von Ic!Berlin ist viel unterwegs. Und weil er nie Zeit hat, ißt er am liebsten beim Gehen. Eines Tages kam ihm die Idee mit der Brille: Wenn man deren Bügel abnimmt, kann man diese prima als Stäbchen zum Verzehr von Sushi oder anderen Speisen nutzen. Eine Erfindung, die - wen wundert‘s? - vor allem die Japaner erfreut, die, so Anderl einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge, von der Sushi-Brille aus Berlin geradezu begeistert sind.

Zwei Haken gibt es jedoch: Zwar ist die Brille (je nach Ausführung) sowohl für Kurz- als auch für Weitsichtige nutzbar; doch während man mit ihren Bügeln speist, ist nichts mehr da, das die Brille auf der Nase hielte. Kleckern ist also programmiert. Zudem könnten die Bügel nach dem Mahl leicht fischig riechen. (Smi)

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