Ärzte Zeitung, 04.10.2004

Mörderische Country-Musik

Country-Musik steigert die Rate der Selbsttötungen. Unabhängig von wirtschaftlicher Lage, Ehestand oder der Verfügbarkeit von Waffen bringen sich weiße US-Amerikaner häufiger um, wenn der Anteil von Country-Musik bei den lokalen Radiostationen hoch ist.

Diese Ergebnisse, die Steven Stack und James Gundlach von der Wayne State Uni in Detroit schon 1992 in der Zeitschrift "Social Forces" veröffentlicht hatten, brachten den Forschern jetzt den diesjährigen Ig-Nobel-Preis für Medizin ein.

Ig-Nobel-Preise (ignoble = unwürdig) werden für Forschungen vergeben, die "erst zum Lachen, dann zum Denken anregen". (dpa)

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