Ärzte Zeitung, 02.11.2004

FUNDSACHE

Glatzenrechner stellt haarige Prognosen

Deutschland im Glatzenfieber? Zumindest der unlängst von der Dr. Kurt Wolff-Forschung ins Internet gestellte sogenannte "Glatzenrechner" erfreut sich breiter Beliebtheit. Nach Angaben der Betreiber haben innerhalb der ersten zehn Tage eine halbe Million Bundesbürger die entsprechende Seite aufgerufen.

Unter www.glatzenrechner.de können geplagte Zeitgenossen mit sechs Klicks erfahren, ob sie eine Glatze bekommen und wann es so weit sein dürfte. Zunächst gibt man sein Alter ein, dann beantwortet man einige Fragen: wieviele Haare pro Tag derzeit ausfallen, wie es um den Zustand der Kopfhaut bestellt ist und ob man viel Streß hat.

Anschließend kann man anhand von Bildern den Ist-Zustand der eigenen Haarpracht beschreiben und gibt Auskunft darüber, ob es in der Familie bereits jemanden mit einer Glatze gibt. Das Ergebnis der Berechnung wird schließlich mit der Werbung eines Herstellers für Haarpflegeprodukte garniert. (Smi)

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