Ärzte Zeitung, 02.12.2004

FUNDSACHE

InsBot, der Kakerlaken-Roboter

Es verhält sich wie eine Kakerlake, es riecht wie eine Kakerlake, es wird von anderen Kakerlaken akzeptiert - aber es ist keine Kakerlake. Vielmehr ist es ein Roboter namens InsBot.

InsBot ist grün, eine französisch-belgisch-Schweizer Entwicklung und ein wissenschaftlicher Durchbruch, schreibt die Zeitung "The Australian" online. Denn InsBot soll helfen, Schaben-Plagen zu kontrollieren.

Trifft der Roboter eine Schabe, verhält er sich so, wie es Kakerlaken eben tun: Er verharrt, und die echte Schabe bleibt auch still liegen. Je mehr dazukommen, umso länger verharren InsBot und die Schaben - eine Chance, gegen die Schaben vorzugehen, die normalerweise ja blitzschnell verschwinden. Bald soll InsBot die Schaben sogar gezielt ins Helle führen können.

In Zukunft wollen die Forscher ähnliche Roboter entwickeln, die noch viel mehr können als Insbot: etwa Schafe daran hindern, Klippen herabzustürzen, oder Hühner zur Gymnastik animieren. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »