Ärzte Zeitung, 21.12.2004

FUNDSACHE

Vornamen mit dem gewissen Etwas

Otto oder Erich, Julia oder Friederike - gibt es Vornamen, die sexy sind, hat sich die Linguistin Amy Perfors vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge in den USA gefragt und sogleich eine Studie dazu konzipiert.

24 Fotos von befreundeten Männern und Frauen hat sie ins Internet gestellt, berichtet "Psychologie heute" (Januar 2005, 12). Dort sollten Nutzer auf einer Skala beurteilen, wie sexy die Präsentierten sind. Amy Perfors hat Vornamen zu den Bilder gestellt. Jedes Bild kam mehrfach auf die Website - jeweils mit einem anderen Vornamen.

Und wirklich: Die Vornamen hatten einen bedeutenden Einfluß auf die Wertung. Männer mit einem Namen, bei denen der betonte Vokal ein "i", ein "a" oder ein "e" war, wurden als attraktiver beurteilt als Männer mit Namen, die auf einem "o" oder einem "u" betont wurden. Erich hätte demnach mehr Sex als Otto. Bei Frauen dagegen war das genau umgekehrt: Julia ist ein sexy Vorname, Friederike nicht. (ug)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »