Ärzte Zeitung, 17.02.2005

Rasender Arzt wollte Patientin büßen lassen

WERVIK/BRÜSSEL (dpa). Ein Arzt und notorischer Schnellfahrer aus Belgien wollte eine 72jährige Patientin für seine Temposünde büßen lassen - und ist dabei böse auf die Nase gefallen. Der Mann war mit seinem Auto in einer geschlossenen Ortschaft mit 103 Kilometern pro Stunde geblitzt worden, berichtete die Zeitung "Het Laatste Nieuws".

Um Bußgeld und Führerscheinentzug zu vermeiden, überredete der Arzt die 72jährige, die Strafe auf sich zu nehmen. Doch vor dem Amtsrichter beichtete die Frau aus dem westflämischen Wervik schließlich unter Tränen die Wahrheit und gestand, schon seit 13 Jahren nicht mehr am Steuer gesessen zu haben.

Der Polizist, der die Radarfalle bediente, will zweifelsfrei den Arzt am Steuer des schnellen Cabrios erkannt haben. Der Doktor war der Zeitung zufolge schon früher wegen Temposünden und Alkohol am Steuer zu vorübergehenden Fahrverboten verurteilt worden.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4284)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »