Ärzte Zeitung, 29.03.2005

FUNDSACHE

Lehrers Rotstift für Schüler zu aggressiv

In unserem Nachbarland Frankreich sehen immer weniger Schüler rot. Zumindest trifft dies auf ihre Hausaufgaben- und Klassenarbeitshefte zu. Denn Fehler in französischen Schulen werden immer seltener mit roten Stiften angestrichen.

Die Farbe sei zu aggressiv, befinden Lehrer französischer Grund- und Hauptschulen. Empfindsame Kinder reagierten mit Schrecken oder Gewissensbissen auf die rote Mahnung, weshalb man zunehmend auf andere Farben ausweiche.

Französische Schreibwarenhändler haben bereits einen Rückgang der Verkäufe von Rotstiften um etwa zehn Prozent festgestellt. Pädagogen setzen zunehmend lilafarbene oder auch grüne Stifte ein, um Rechenfehler und falsch geschriebene Wörter anzustreichen.

Allerdings, so ist von Schulseite zu hören, könnte sich dieser Trend wieder umkehren, wenn Schüler auf sanftere Farben nicht reagieren und Fehler Fehler sein lassen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »