Ärzte Zeitung, 26.04.2005

FUNDSACHE

Störsender auf den Wiesn-Toiletten?

Die Münchener Wiesnwirte machen mobil und sagen dem Mobiltelefonieren auf den Oktoberfest-Toiletten den Kampf an. Dabei setzen sie sogar auf modernste Techniken, wie gestern bekannt wurde.

"Ich denke über die Anbringung eines Störsenders nach", sagte beispielsweise Löwenbräu-Wirt Ludwig Hagn in einem Interview mit der Münchner "Abendzeitung" (Montagausgabe). Die Idee sei auf dem Oktoberfest im vergangenen Jahr entstanden.

Damals sei es zu langen Warteschlangen vor den Toilettenhäuschen gekommen, weil Gäste in den Kabinen mit ihrem Handy telefoniert hätten. Das von den Blockierern verursachte Gedränge sei eine Zumutung gewesen.

Auch Wiesnwirte-Sprecher Toni Roiderer will das Telefonieren auf den Toiletten verhindern. "Ich möchte die Toiletten mit einem Kupfernetz überspannen, um den Empfang der Handys zu erschweren", sagte er der "Abendzeitung". (ddp.vwd)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »