Ärzte Zeitung, 07.12.2005

Schleimer erhöhen den Streß im Büro

Nach oben buckeln, nach unten treten - 77 Prozent der Deutschen fühlen sich durch Opportunisten und Schleimer im Job gestreßt. Für 71 Prozent sind auch Kollegen, die eigene Fehler bei anderen suchen, ein großes Problem. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Hamburger Gewis-Instituts im Auftrag der Zeitschrift "Freundin".

Jeder Zweite ist besonders genervt von Kollegen, die alle wichtigen Aufgaben und Projekte an sich reißen. Auch rücksichtslose Raucher erhöhen für 55 Prozent den Streß. Beliebt und dennoch gefürchtet ist nach der Umfrage das Lästern. Jeder Dritte der 1065 Befragten äußerte Befürchtungen um seinen guten Ruf, weil Kollegen über ihn herziehen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »