Ärzte Zeitung, 20.12.2005

Jeder Sechste glaubt an die unbefleckte Empfängnis Marias

HAMBURG (dpa). Jeder sechste Deutsche glaubt einer Umfrage zufolge an die unbefleckte Empfängnis der Muttergottes Maria. Wunder wie beispielsweise Wunderheilungen hält die Hälfte der Deutschen für möglich.

Das ergab eine repräsentative Umfrage für das Magazin "Geo" (Januar-Ausgabe) zum Thema "Warum glaubt der Mensch?". 64 Prozent der Befragten seien überzeugt, daß es Gott gibt. Jeder vierte Bundesbürger fürchtet den Teufel. Zwei Drittel glauben an Schutzengel.

Knapp die Hälfte der Deutschen beten gelegentlich, gehen dafür aber nicht unbedingt in ein Gotteshaus. Für 59 Prozent liege der letzte Kirchgang mehr als einen Monat zurück, elf Prozent waren demnach noch nie bei einem Gottesdienst.

30 Prozent der Befragten streben danach, "ein gottgefälliges Leben zu führen". 70 Prozent sehen den Sinn des Lebens darin, anderen Menschen zu helfen. Die Hälfte der Bürger wollen Erfüllung im Beruf finden.

Zwei Drittel der Bundesbürger meinen der Umfrage zufolge, sie seien in erster Linie dazu auf die Welt gekommen, das Leben zu genießen. Für 47 Prozent endet "mit dem Tod alles". Elf Prozent glauben an eine Wiedergeburt, 27 Prozent an "ein Leben in einer anderen Welt". Für die Umfrage befragte das Institut Forsa bundesweit 1000 Menschen im Alter ab 14 Jahren.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »