Ärzte Zeitung, 06.04.2006

FUNDSACHE

Mozart gegen das Geburtstrauma

Einem Baby wird per Kopfhörer
Mozart vorgespielt.

Eine Geburt ist nicht nur für die Mutter anstrengend, auch das Baby erleidet während des Geburtsvorgangs körperlichen und psychischen Streß. US-Ärzte wollen jetzt herausfinden, ob sich Babys vielleicht mit Hilfe klassischer Musik besser von diesem Trauma erholen können.

Die Mediziner vom Weill Medical College der New Yorker Cornell University wollen den Neugeborenen über Kopfhörer Musik von Mozart vorspielen. In einer Studie soll ermittelt werden, ob die klassischen Stücke einen positiven Einfluß auf den Herzschlag und die Streßhormone sowie die Bewegungsaktivitäten der Neugeborenen hat.

Die New Yorker Ärzte hatten von entsprechenden Versuchen im Kosice-saca-Krankenhaus in der Slowakei erfahren und beschlossen, die dort gewonnenen subjektiven Erfahrungen im Mozartjahr mittels einer Studie zu objektivieren. (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »