Ärzte Zeitung, 20.04.2006

80 000 US-Bürger pro Jahr verletzt beim Rasenmähen

NEW YORK (dpa). Fast 80 000 US-Bürger landen jedes Jahr im Krankenhaus, weil sie sich beim Rasenmähen verletzt haben. Und die Zahl steigt, heißt es in der Onlineausgabe der "Annals of Emergency Medicine" von gestern.

Die Untersuchung von Forschern der Johns Hopkins Universität in Baltimore gilt als die erste, die Daten über die gesundheitlichen Gefahren des Rasenmähens in allen Teilen der USA zusammentrug.

Demnach waren zwei von jeweils 1000 Notaufnahmen im Jahr 2004 landesweit auf eine Verletzung beim Rasenmähen zurückzuführen. Bei Wunden durch Schußwaffen sei die Rate doppelt so hoch. Insgesamt hatten die Forscher Daten von 1996 bis 2004 ausgewertet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »